Gesundheit

Gesundheit ist ein Informationsproblem! (Dr. med. Max Otto Bruker - 1909-2001)
Gesundheit ist NICHT (nur) Abwesenheit von Krankheit sondern erst eine sogenannte "sturmfeste Gesundheit" (Dr. Ralph Bircher)
"Gesundheit ist gekennzeichnet durch einen typishen Grad von Fülle, der in sich schließt eine enorme Produktionsfähigkeit und reichliche Reserven an Abwehrkraft.
Um des Heiles der Menschen willen muss das Ziel der Gesundheit in Theorie und Praxis ausgerichtet werden auf die Schaffung von , nicht nur von üblicher Gesundheit."
(buoyant health - obenaufschwingende, sturmfeste Gesundheit)

Orthomolekulare Medizin


"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter GEsundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind." (Zitat Zeitschrift "Science" 1968

Immumsystem

Hauptkontaktfläche des menschlichen Körpers mit der Umwelt sind weder die Haut noch die Schleimhäute des Atemtraktes, sondern der Darm, dessen resorptive Oberfläche ca. 300-500 m2 umfasst. Im Darm befinden sich ca. 80% aller Immunzellen. Er ist mit ca. 100 Billionen Keimen aus etwa 400 - 500 Arten und Unterarten besiedelt, 10 - 100 mal mehr als der Mensch an Körperzellen besitzt, wobei die Taxonomie der Keime als noch nicht abgeschlossen gilt. Daher besitzt die Barrierefunktion des Darmes zum Schutz gegen das Eindringen von Mikroorganismen, anderen Antigenen oder Schadstoffen im Körper eine zentrale Bedeutung für die Gesundheit des Menschen.

Verstopfung

- Von der Volkskrankheit, über die keiner spricht

Verbraucherumfrage: Was wissen die Deutschen über Verstopfung?
Etwa jeder fünfte Deutsche leidet zumindest gelegentlich an Verstopfung. Bei so vielen Betroffenen sollte das Wissen über Ursachen und Behandlung der Beschwerden weit verbreitet seit. Doch sprechen die meisten Verstopften nicht darüber. Aktuelle Empfehlungen der führenden Mediziner auf diesem Gebiet verbreiten sich nur langsam. Im März 2004 befragte deshalb das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid, Bielefeld, im Auftrag des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. (DGK), Marburg, 522 Frauen ab 14 Jahren zu ihren Kenntnissen über Verstopfung. "Die meisten wussten viel. Doch halten sich manche Gerüchte hartnäckig", bewertet Dr. Corinna Kolac, Ernährungswissenschaftlerin beim DGK, die Umfrageergebnisse.

So gibt es immer wieder Verwirrungen darüber, was eigentlich Verstopfung bedeutet. "Von Verstopfung sprechen Mediziner, wenn der Stuhlgang weniger als drei Mal wöchentlich auftritt, der Stuhl überwiegend hart ist und nur durch Pressen oder unter Schmerzen abgesetzt werden kann", erklärt Kolac. Die wenigsten Menschen haben täglich Stuhlgang. Knapp die Hälfte der befragten Frauen wusste das. Dreiviertel der Befragten nannte auch das "Pressen" und den "Stuhlgang unter Schmerzen" als Kriterium für Verstopfung. Harten Stuhlgang sah nur jede Dritte als Kennzeichen einer Verstopfung an.

Als Ursachen nannten die meisten Frauen richtigerweise "Nebenwirkungen von Arzneimitteln" (86 Prozent) gefolgt von "zu wenig trinken" (85 Prozent), "ballaststoffarme Ernährung" und "Darmerkrankungen" (beide 84 Prozent). Weniger bekannt waren dagegen hormonelle Einflüsse, beispielsweise in der Schwangerschaft (45 Prozent), die Stoffwechselerkrankung Diabetes (29 Prozent) und Erkrankungen der Nerven (24 Prozent). Interessanterweise hielt jede fünfte Frau das Rauchen und starken Alkoholgenuss für eine Verstopfungsursache. „Rauchen und Alkoholgenuss haben zwar eine Reihe schlechter Auswirkungen auf die Gesundheit. Mit Verstopfung haben sie aber nichts zu tun", meint Kolac.

Krebs und Zucker


Die sich ungehemmt teilende Krebszelle braucht für ihren "Stoffwechsel" den notwendigen Betriebs-stoff: Zucker, genauer: Traubenzucker / Glucose. Sie braucht für die Teilung auch Eiweiß. Folgerung: Beide Substanzen "auf Null setzen", dann...." Nur: Wenn wir konsequent auf Eiweiß verzichten würden, wäre das ein Todesurteil. Damit entsteht die (lebens-)wichtige Frage: Welche EiweißART, welche EiweißQUALITÄT und welche EiweißMENGE braucht der Mensch! Den Zucker können wir gefahrlos auf "Null" setzen, weil sich der Körper den lebenswichtigen Traubenzucker selbst "organisiert", notfalls aus Fett, wenn ihm nicht langkettige Kohlenhydrate (Polysaccharide = Stärke etc.) zur Verfügung stehen.

VITALSTOFF

Verlust - Unserer Nahrung fehlen wichtige Bestandteile

Die Wirtschaftlichkeit beim Ziehen, Ernten, Lagern und Vertreiben von Obst und Gemüse wirkt sich deutlich auf den Nährstoffgehalt aus. Ein Vergleich der Nährstoffmengen in Obst und Gemüse in Großbritannien gemäß der dritten Ausgabe von „The Composition of Foods" (zusammengestellt 1960 von Dr. McCance und Dr. Widdowson) mit den Angaben in der fünften Ausgabe (veröffentlicht 1991 durch die Royal Society of Chemistry und das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung)


Vitaminmangel


In Deutschland leiden praktisch alle Menschen unter einem mehr oder weniger ausgeprägten Vitaminmangel, informiert heute Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Köln und ruft die Bevölkerung zur Umstellung der Ernährungsweise auf. (Köln, 29.01.2007)

Vitaminmangel kommt auch in den hochentwickelten, reichen Industrieländern wie Deutschland noch vor. Dafür verantwortlich ist meist eine unausgewogene Ernährung mit viel Fertigkost und wenig frischem Obst und Gemüse. (Quelle: IKK)

Der Vorsitzende des Zentrums zur Dokumentation für Naturheilverfahren warnt seit Jahren vor "der neuen Zivilisationskrankheit". Dr. Klaus-Peter Schlebusch: "Unsere Nahrung ist in den letzten Jahrzehnten so verarmt, dass selbst Menschen mit einer normalen, ausgewogenen Ernährung große Mangelerscheinungen an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralien aufweisen." Unterstützung findet der Essener Arzt mittlerweile weltweit. Thomas Kroiss, Präsident der Ganzheitsmediziner Österreichs: "Wer behauptet, dass ein paar Äpfel mehr pro Tag ausreichen, um den Vitaminbedarf zu decken, irrt sich gewaltig." Und der Leiter des Rostocker Therapiezentrums für Umweltmedizin, Bodo Kuklinski, prognostiziert:
"Wir verhungern im Überfluss."
Vor allem chronisch Kranke und ältere Menschen, aber auch Personen mit einer nur etwas schwächeren Konstitution sind stark gefährdet. Klaus-Peter Schlebusch: "Es ist einfach ein Fakt, dass der gewöhnliche Alltagsstress lebenswichtige Vitalstoffe auffrisst." Oft genüge eine normale Ernährung nicht mehr, um Vitamine, Spurenelemente und essentielle Aminosäuren in ausreichender Menge wieder aufzunehmen."
DGE-Zufuhrempfehlungen - aus der Steinzeit der Vitaminforschung (Andreas Jopp) "Die optimale Zufuhr von Mikronährstoffen liegt drei- bis fünfmal höher als die von der DGE empfohlene Minimalzufuhr. Höher dosierte Vitamine gelten in Deutschland als Arzneimittel und dürfen nur in Apotheken verkauft werden. Die 3fache Dosierung der DGE gilt schon als hoch dosiert und die entsprechenden Produkte als Arzneimittel. Deshalb ist der deutsche Markt praktisch ohne internationalen Wettbewerb und überteuert. So ist Vitamin E, durch fehlende ausländische Konkurrenz, 800 % teurer als in den USA."

Ernährung


bezeichnet das Essen fester und das Trinken flüssiger Nahrung. Ernährung dient der Energiegewinnung, der Synthese und dem Ersatz von Körpersubstanz und Wirkstoffen. Die Qualität und Quantität der Ernährung beeinflußt in weit größerem Ausmaß als bisher angenommen unsere Gesundheit.

Freie Radikale


sind hochreaktiv. Aufgrund ihrer Struktur reagieren sie besondes aggressiv und können verschiedene Zellbestandteile schädigen. Bevorzugter Angriffspunkt sind die mehrfach ungesättigte Fettsäuren der Zellmembranen. Bei folgenden Krankheitszuständen spielen diese Reaktionen eine Rolle: Rheuma, Arteriosklerose, Grauer Star, Krebs, Schädigung des Immunsystems. Freie Radikale können sowohl im Körper selbst gebildet werden (endogen), als auch durch äußere Einflüsse entstehen (exogen). So tötet das Immunsystem schädliche Erreger mit Hilfe von freien Radikalen ab. Als exogene Quellen freier Radikale gelten bestimmte Nahrungsmittelbestandteile, wie z.B. Nitrat, Nitrit, UV-Licht, Rauchen, Arzneimittel (Paracetamol) etc. Der Körper besitzt ein enzymatisches (Glutathion-Peroxidase mit Coenzym Selen) und ein nichtenzymatisches Schutzsystem (Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin), um Schädigungen durch freie Radikale abzuwehren.

Freie Radikale sind die größte Einzelbedrohung für unseren Organismus und Hauptursache vorzeitiger Zellalterung. Ein wirksamer Schutz gegen Freie Radikale hat also vielfältige und positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und Lebensqualität. (Dr. Müller-Wohlfahrt)